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Börsensprüche

Hin und her macht Taschen leer
Wer seine Engagements zu schnell und zu oft wechselt, hat selten an der Börse Erfolg. Selbst wenn sich Erfolg und Misserfolg die Waage halten, fressen Spread und Gebühren letztendlich das Kapital auf. Oder einfach gefragt: Wie soll das Geld für Dich arbeiten, wenn es dauernd den Arbeitgeber wechseln muss ?

Das Geld ist nicht weg, es hat jetzt nur ein anderer
wahrer, wenn auch wenig trostreicher Spruch nach einem missglücktem Engagement.

Grosse Verluste entstehen dadurch, das man keine kleinen Verluste machen will
Jeder Verlust ist anfangs klein. Dann gilt es, in den sauren Apfel zu beissen und das Engagement zu beenden, bevor aus dem kleinen Verlust ein grosser wird. Die Hoffnung, dass der Kurs doch noch dreht, erfüllt sich zwar manchmal, aber nicht oft genug um dauerhaft mit zu langem Abwarten Gewinne machen zu können.

Die Hoffnung stirbt zuletzt
Aber wenn sie stirbt, ist das Kapital längst weg.

Nach einem grösseren Verlust mach einen Tag Pause
... oder wechsle den Basiswert. Nichts ist törichter, als sofort zu versuchen, den Verlust durch ein erneutes Engagement im selben Wert wieder wettzumachen. Der Kurs wird sich nicht in die gewünschte Richtung bewegen. Und auch beim dritten mal nicht.

Gier frisst Hirn
Theoretisch erreichbare superhohe Renditen hören sich zwar erst mal toll an, aber man darf dabei die Risiken nicht ausser acht lassen. Wer Anleihen mit 25% Zinsen zeichnet, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende weder Zins noch Kapital hat.

Wirf schlechtem Geld nicht gutes hinterher
Ein missglücktes Engagement kann man nicht damit retten, dass man weiteres Geld hineinsteckt. Hier ist es besser, das schlechte Geld abzuschreiben und mit dem guten Geld lecker essen zu gehen.

An der Börse wird die Zukunft gehandelt
Nicht die Vergangenheit und auch nicht die Gegenwart. Wenn ein Wert seinen Referenzwert in den vergangenen Jahren outperformt hat, muss das im kommenden Jahr nicht auch passieren. Und wenn ein Pharmaunternehmen die letzten Jahre immer ein neues Medikament auf den Markt gebracht hat, heisst das nicht, dass der Kurs auch weiter steigt. Allerdings kann ein einziges Gerücht, ein Unternehmen könnte nächsten Monat ... den Kurs stark beeinflussen. Wird das Gerücht dann Realität, ist es längst eingepreist.

Die meisten langfristigen Engagements sind missglückte kurzfristige Engagements
Die Depots sind voll davon.


Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen
Die meisten machen's umgekehrt. Gewinne werden nach dem kleinsten Rücksetzer realisiert, aus Angst, er könnte weiter abschmelzen, aber Verlusten schaut man tatenlos zu in der (vergeblichen) Hoffnung, sie könnten sich doch noch in Gewinne verwandeln. Und sollte der Kurs tatsächlich mal drehen, wird sofort verkauft, wenn die Gewinnzone ereicht ist.

An der Börse kann man 1000% gewinnen, aber nur 100% verlieren
Man kann die 1000% gewinnen, aber man wird es nicht. Im übrigen gilt -> Gier frisst Hirn

Man darf nur mit Geld spekulieren, das man nicht braucht
Die Gefahr, sich sonst vollständig zu ruinieren ist sonst zu gross. Und ausserdem steht man in diesem Fall mental unter zu grossem Druck, und unter diesem Druck sind Fehler vorprogrammiert.

Verluste und Rückschläge sind nur Umwege auf dem Weg zum Erfolg
Jeder, der sich an der Börse engagiert, macht auch einmal Verlust. Die Kunst ist es, die Summe der Verluste geringer zu halten als die Summe der Gewinne.

sell on good news
Wird die gute Nachricht veröffentlicht, ist sie längst im Kurs eingepreist. Man kann den Basiswert getrost verkaufen, während die breite Masse aufgrund der Nachricht einsteigt und den Kurs nochmal anschiebt.

the trend is your friend
steige in Richtung des Trends ein, denn es gibt kein Anzeichen dafür, dass er endet ...

Ob long, ob short, das Geld ist fort
Ausspruch eines frustrierten Börsianern nach mehreren missglückten Engagements. Ab man kann ihn trösten:
Das Geld ist nicht fort, es hat jetzt nur ein anderer.

Verliebe Dich nie in eine Aktie
Du musst Dich von ihr jederzeit trennen können.

Billig kaufen, teuer verkaufen
Ja, der ultimative Tipp. Wenn's nur immer so einfach wäre

Greife nie in ein fallendes Messer
Wenn ein Kurs am Fallen ist, wird er nicht damit aufhören, bloss weil ein Investor einsteigt. Er wird erst einmal weiter fallen. Wer investiert in der Hoffnung, genau dann wird der Trend wechseln, der hat sich geschnitten.

Kaufen und schlafen gehen
empfiehlt sich bei soliden Basiswerten. Nicht hektisch bei jeder Kursbewegung handeln, sondern langfristig denken und Jahre später den satten Gewinn einfahren. Verkauft man nach kurzen Kursrückgängen, dann läft man Gefahr, den nachfolgenden Kursanstieg zu verpassen und letztendlich die Aktie teuerer zurückkaufen zu müssen, als hätte man sie einfach liegengelassen.


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