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Nymphenburg

Die Schlossanlage Nymphenburg, bestehend aus dem Schloss, dem grossen Schlosspark und den darin befindlichen Parkburgen liegt im Münchner Westen. Die Anlage ist insgesamt ca. 229 Hektar groß. Das Schloss war die Sommerresidenz der Wittelsbacher. In Auftrag gegeben wurde der Bau 1664 von Kurfürst Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen anlässlich der Geburt ihres Sohnes Max Emanuel. Das Schloss war 1845 Geburtsort des "Märchenkönigs" Ludwig II. Im Südtrakt des Schlosses befindet sich das Marstallmuseum ( eine Kutschensammlung ) und ein Porzellanmuseum. der Nordtrakt beherbergt das Museum Mensch und Natur. Ebenso befindet sich im Nordflügel des Schlosses eine Grundschule.
An die Ostseite des Schlosses schliesst sich der Ehrenhof an, gestaltet als ein Wasserparterre mit Fontäne, Wasserkaskade und dem zur Stadt führenden Schlosskanal.
An die Westfront des Schlosses schliesst sich das Gartenparterre an, eine in vier Felder geteilte Rasenfläche mit umlaufender Blumenbeeteinfassung. Von der Freitreppe aus schweift der Blick über dieses Gartenparterre mit der zentralen Gartenfontäne und wird vom Wasserkanal hin zur großen Kaskade im Westen der Anlage gelenkt (die man aufgrund der großen Entfernung allerdings nicht mehr richtig erkennen kann). Der grösste Teil der Anlage besteht aus einem im englischen Stil gestaltetem Landschaftsgarten. Dieser wird vom Mittelkanal ( der von der großen Kaskade bis zu einem Wasserbassin des Gartenparterre verläuft ) in Ost-West-Richtung halbiert. Im nördlichen Teil der Anlage befindet sich die Pagodenburg mit dem Pagodenburger See, das Pagodenburger Tal mit dem Kugelweiher und die Magdalenenklause. Im südlichen Teil liegt die Badenburg am Badenburger See, an dem auch ein kleiner Apollontempel liegt, die Amalienburg sowie die ( nicht öffentlich zugänglichen ) ehemalige Menagerie und das kleine Dörfchen mit dem Brunnhaus. Im Süden der Badenburg liegt das Löwental.

Das Schloss ( Ostseite )

Ostfront-Panoramaaufnahme
Ostfront des Schlosses



Ostfront
Ostfront des Schlosses mit Blumenrabatte
Ostfront
Hauptgebäude mit der Fontäne
Nordfluegel
Nordflügel des Schlosses mit dem Museum Mensch und Natur
Blick nach Osten
Blick von der Freitreppe auf den Ehrenplatz
Fontaene
Die Fontäne in Aktion


Das Schloss ( Westseite )

Westfront
Blick vom Gartenparterre auf die Westfront des Schlosses
Westfront
Blick von der grossen Kaskade Richtung Schloss
Blick nach Westen
Blick von der Freitreppe nach Westen Richtung Gartenparterre


Die Götterstatuen im Gartenparterre

Die Skulpturen des Gartens sind der griechischen Mythologie entnommen. Sie entstanden im 18. Jahrhundert und stellen sechzehn Bewohner des Olymp dar. Zwölf der Figuren befinden sich derzeit im Gartenparterre, die übrigen vier wurden zur großen Kaskade versetzt. Männliche und weibliche Figuren wechseln sich dabei ab. Im zentralen Gang der Gartenparterre stehen sich die Herrscherpaare Rhea und Kronos, Zeus und Hera sowie Persephone und Hades gegenüber. Auf der linken Seite ( vom Schloss aus Richtung Kaskade geschaut ) befinden sich Hermes, Aphrodite und Dionysos, rechts stehen Artemis, Apollon und Demeter. ( Die römischen Namen der Götter sind: Kybele und Saturn, Jupiter und Juno, Proserpina und Pluto als Herrscherpaare, Merkur, Venus und Bacchus links und Diana, Apollo und Ceres rechts ).

Skulptur von Rhea
Rhea mit einer Stadtmauer als Krone
Skulptur von Kronos
Kronos, seinen Sohn verschlingend
Skulptur von Zeus
Zeus
Skulptur von Hera
Hera mit Pfau
Skulptur von Persephone
Persephone mit Askalaphos (als Eule)
Skulptur von Hades
Hades, Kerberos zu seinen Füssen
Skulptur von Hermes
Hermes, mit seinen Stab Kerykeion
Skulptur von Aphrodite
Aphrodite, mit dem Apfel des Paris
Skulptur von Dionysos
Dionysos, mit Wein und Trinkgefäß
Skulptur von Artemis
Artemis mit Jagdhund
Skulptur von Apollon
Apollon mit Lyra
Skulptur von Demeter
Demeter


Die große Kaskade

Die große Kaskade wird mit Wasser aus der Würm gespeist. Sie gibt ihr Wasser an den Mittelkanal der Anlage ab. Das obere Becken umstehen acht Standbilder. Sie stellen ( im Uhrzeigersinn, beginnend links unten ) Ares (Mars), Amphitrite, Chloris ( Flora ), Herakles, Athene, Aiolos ( Äolus ), Poseidon (Neptun) und nochmals Athene ( Minerva ) dar. Die beiden liegenden Figuren links und rechts der Kaskade symbolisieren die Flüsse Donau (links) und Isar(rechts).

Kaskaden
Die große Kaskade



Kaskaden
Die große Kaskade
Kaskaden
Die große Kaskade
Amphitrite
Amphitrite
Athene
Athene
Donau
Symbol der Donau
Isar
Symbol der Isar


weitere Figurengruppen

Über die Anlage verteilt finden sich immer wieder Figurengruppen, die unterschiedliche Szenen der griechischen Mytbhologie darstellen. So befindet sich etwas nördlich der Badenburg eine Skulptur des ruhenden Pan, der in Gesellschaft eines Ziegenbocks die Hirtenflöte spielt. Eine künstliche Quelle zu Fuss der Gruppe speist einen kleinen Bach, der Richtung Nordosten fliesst. Eine andere Gruppe im nördlichen Teil der Anlage zeigt das Motiv von Paris Wahl der schönsten Göttin ( von links: Paris, Aphrodite, Hera und Athene ).

Gruppe Pan
Pan mit Ziegenbock
Gruppe Paris
Paris wählt die Schönste
Paris
Paris
Aphrodite
Aphrodite
Hera
Hera
Athene
Athene


die Amalienburg

Die Amalienburg ist ein Lust- und Jagdschlösschen, das 1734-1739 im Stil des europäischen Rokoko erbaut wurde. Die Entwürfe zum Gebäude stammten von Francois Cuvillies. Vor dem Eingang im Westen ist ein kleiner Ehrenhof angedeutet. Die Treppe im Osten führte zu einem kleinen Gartenparterre, das heute nicht mehr existiert. Das Innere besteht aus dem zetralen, runden Spiegelsaal, das Jagd- und das Fasanenzimmer im Norden (mit angrenzender Küche) und das blaue Kabinett und den Ruhesaal im Süden. Die Stuckplastik zeigt eine Jagdszene der Göttin Artemis.

Amalienburg
Amalienburg
Amalienburg, Stuckplastik
Stuckplastik


die Badenburg

Dieses kleine Lustschlösschen liegt am südlichen Ufer des Badenburger Sees. Es wurde 1718-1721 vom Architekten Joseph Effner errichtet. Hauptattraktion ist der prunkvolle Badesaal, der sich über zwei Stockwerke erstreckt. Daneben beherbergt das Badeschlösschen ein kleines Wohnappartment und einen nicht minder prunkvollen Festsaal. Die südliche Treppe wird von zwei Löwen flankiert. Über sie gelangt man ins Löwental, ein Wiesental, das seinen Namen wohl diesen beiden Tieren verdanket

Badenburg
Badenburg
Badenburg
Badenburg (Südseite)
Badenburg
Löwe an der Südtreppe


der Apollontempel

Auf einer kleinen Halbinsel im Badenburger See steht ein Apollontempel in Form eines Monopteros. Im Innern befindet sich eine Marmorstele mit einer Widmung Ludwigs I. Zehn Säulen im korinthischen Stil bilden den Rahmen. Gebaut wurde der Tempel 1862-1865 nach einem Plan von Leo von Klenze.

Monopteros
Monopteros
Monopteros
Monopteros


die Pagodenburg

Die Pagodenburg war die erste der Nymphenburger Parkburgen, die der Architekt Joseph Effner 1716-1721 erbaute. Die Burg ist ein typisches Beispiel für die "Chinamode", die zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Europa herrschte. Der Name Pagodenburg leitet sich von den zahlreichen kleinen chinesischen Götterfiguren ab, die allgemein als Pagoden bezeichnet werden. Das Erdgeschoss des Gebäudes besteht aus einem einzigen Raum, das Obergeschoss besteht aus einem Ruheraum, einem chinesischen Kabinett und einem chinesischen Salon. Die Burg befindet sich am Nordufer des Pagodensees im nördlichen Teil der Anlage.

Pagodenburg
Pagodenburg (Nordseite)
Pagodenburg
Pagodenburg (Südseite)


die Magdalenenklause

Die Klause wurde 1725-1728 durch Joseph Effner erbaut. Sie war einer Eremitage im italienischen Stil nachempfunden und beherbergt eine Kapelle und ein Appartment im klösterlich strengen Stil. Die Magdalenenklause wurde als künstliche Ruine gestaltet. Dies sollte an die Vergänglichkeit alles Irdischen erinnern.

Magdalenenklause
Magdalenenklause


Nymphenburg im Winter

Kaum hat der erste Frost eine tragfähige Eisschicht auf das Wasser gezaubert, ist die Anlage auch schon in fester Hand der Eisstockschützen und Schlittschuhläufer. Dass einige Bereiche gesperrt sind, schreckt dabei nicht unbedingt ab. Die grosse Kaskade ist abgeschaltet und die Statuen machen Winterschlaf in kleinen Hütten - auch die griechischen Götter frieren wohl im Winter.

Ostfassade im Winter
Ostfassade
Westfassade im Winter
Westfassade
Amalienburg im Winter
Amalienburg
Badenburg im Winter
Badenburg
Bruecke im Winter
Brücke
Hexenhaeuschen im Winter
Hexenhäuschen
Pagodenburg im Winter
Pagodenburg
Schutzhuette fuer die Statuen
Pan im Winterquartuier


weitere Impressionen

Kleinigkeiten, auf die man beim Wandeln durch die Anlage stossen kann.

Impression
Impression
Impression
Impression
Impression
Impression
Impression
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